Einen Beruf haben. Selbständig sein. Für sich sorgen können.

Ein gutes Gefühl und ein wesentliches Grundbedürfnis: auf eigenen Beinen zu stehen. Die beste Basis dafür ist eine abgeschlossene Berufsausbildung. Bei den jungen Menschen, die wir betreuen, fehlen dafür aber oft bereits die Grundlagen: kein Schulabschluss oder einer mit nur schwachen Leistungen. Manchmal sind auch die persönlichen Belastungen so stark, dass ein ganzer Arbeitstag nicht durchgehalten werden kann. Gewerbliche Betriebe sind mit der Ausbildung dieser Jugendlichen oft überfordert.

Hier setzen wir seit 1974 mit unseren ganz speziellen Möglichkeiten an. Dabei orientieren wir uns an den jeweiligen Ausbildungsordnungen. Die IHK Gießen-Friedberg nimmt die Prüfungen ab. Inhaltlich gehen wir auf die individuelle Situation unserer Auszubildenden mit besonderer Unterstützung ein:

Die praktische Berufsausbildung ist projektorientiert und vor allem: Es sind Menschen da, die sich Zeit nehmen und sich um die jungen Menschen kümmern.

Unsere Lehrkräfte erteilen zusätzlichen Stützunterricht, bereiten gezielt auf Prüfungen vor und pflegen intensive Kontakte zur Berufsschule.

Die Anbindung an die pädagogischen Bereiche ist eng. Es gibt zusätzliche sozial- und arbeitspädagogische Unterstützung für Auszubildende und pädagogische Beratung für die Ausbilder.

Ein funktionierendes Netzwerk verbindet unsere Einrichtung mit Kooperationsbetrieben in der Region, vermittelt im Rahmen von Praktika realistische Arbeitserfahrungen und ist ideal, um Kontakte für den späteren Übergang in feste Arbeitsverhältnisse zu knüpfen.

Wir bilden aus in den Bereichen Verwaltung und Hauswirtschaft.

Jugendliche, die noch nicht ausbildungsfähig sind, können sich schon vorab in Praktika und Arbeitsprojekten erproben und so ihre Interessen und Fähigkeiten entdecken und entwickeln.